Ziele, Projekte, Erfolgsgeschichten und Richtlinien

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN. ZUKUNFT GESTALTEN.

Beim Gemüsering verstehen wir verantwortungsvolles Wirtschaften als Grundlage unternehmerischen Handelns. Entlang der gesamten Lieferkette – vom Erzeuger über den Handel bis zu unseren Kunden – übernehmen wir Verantwortung für ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge. Unser Anspruch ist es, diese drei Perspektiven im Gleichgewicht zu denken und weiterzuentwickeln. Denn dauerhaft erfolgreiches Wirtschaften braucht mehr als Effizienz: Es braucht Substanz, Verlässlichkeit und ein klares Verantwortungsbewusstsein.

 

 

Unsere Ziele

Unsere Ziele geben uns Orientierung und machen unseren Anspruch messbar. Sie bilden den Rahmen für unser Handeln in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und verbinden strategische Zielsetzung mit konkreten Maßnahmen.

 

 

KLIMA UND ENERGIE

Unser Ziel ist es, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen und schrittweise zu reduzieren. Dafür entwickeln und prüfen wir konkrete Maßnahmen für unsere Standorte und entlang unserer Lieferkette. Über Fortschritte und Ergebnisse berichten wir auf Basis nachvollziehbarer Daten.

 

REGENERATIVE LANDWIRTSCHAFT

Gemeinsam mit Betrieben aus unserem Erzeugernetzwerk wollen wir geeignete regenerative Anbaumaßnahmen entwickeln, erproben und dokumentieren. Dabei betrachten wir unter anderem Bodenfruchtbarkeit, Wassermanagement und die Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Flächen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen schrittweise in die Zusammenarbeit mit unseren Erzeugern einfließen.

BIODIVERSITÄT

Unser Ziel ist es, Maßnahmen zur biologischen Vielfalt auf ausgewählten Produktionsflächen weiterzuentwickeln. Dazu unterstützen wir unter anderem die Anlage von Blühflächen und untersuchen gemeinsam mit Fachpartnern deren Wirkung. Die Entwicklung der Flächen und die Ergebnisse des Monitorings dokumentieren wir nachvollziehbar.

 

WASSER

Wir wollen wasserbezogene Risiken und Verbräuche entlang unserer Lieferkette systematisch erfassen und bewerten. Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine Wasserstrategie und prüfen geeignete Maßnahmen für unterschiedliche Standorte und Anbauregionen. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Daten und der gezielte Umgang mit regionalen Wasserrisiken.

MITARBEITENDE

Wir wollen besser verstehen, wie unsere Mitarbeitenden ihre Arbeit und ihr Arbeitsumfeld erleben. Regelmäßige Befragungen schaffen dafür eine verlässliche Datengrundlage. Aus den Ergebnissen leiten wir konkrete Maßnahmen ab und überprüfen deren Entwicklung fortlaufend.

 

BIO-WERTSCHÖPFUNG

Unser Ziel ist es, den Anteil zertifizierter Bio-Produkte im Sortiment und in der Eigenproduktion schrittweise auszubauen. Dafür prüfen wir geeignete Flächen und Standorte, informieren interessierte Erzeugerbetriebe über die Anforderungen einer Umstellung und erweitern die Zusammenarbeit mit zertifizierten Bio-Partnern. Maßgeblich sind die jeweils geltenden und nachgewiesenen Bio-Standards.

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ZNU-ZERTIFIZIERUNG

Wir wollen weitere Standorte der Gemüsering-Gruppe auf eine Zertifizierung nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften vorbereiten. Dazu unterstützen wir die Standorte bei der Umsetzung der Anforderungen und bei der Auditvorbereitung. Als zertifiziert weisen wir ausschließlich Standorte aus, deren Zertifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen ist.

LIEFERKETTE

Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten auf einer verlässlichen und nachvollziehbaren Grundlage weiterzuentwickeln. Dafür analysieren wir relevante Risiken, bieten Schulungs- und Austauschformate an und überprüfen definierte Anforderungen. Die Ergebnisse nutzen wir, um Qualifizierungsmaßnahmen gezielt auszurichten und langfristige Partnerschaften zu stärken.

Ausrichtung an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen

VERANTWORTUNG IM GLOBALEN KONTEXT

Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sind ein weltweiter Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung. Sie verbinden ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung. Der Gemüsering richtet sein verantwortungsvolles Wirtschaften an den SDGs aus, die für unser Unternehmen und unsere Anspruchsgruppen besonders relevant sind. Sie geben wichtige Orientierung für unsere Nachhaltigkeitsziele, Maßnahmen und unser tägliches Handeln entlang der gesamten Lieferkette.

ZUKUNFT SCHAFFEN!

Aktuelle Projekte

Über unsere eigenen Zielsetzungen hinaus engagieren wir uns in vielfältigen Projekten, um Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette sowie für die Gesellschaft sichtbar und wirksam zu machen.

STANDORTE NACH ZNU-STANDARD WEITERENTWICKELN

Als Teil des ZNU-Netzwerks entwickeln wir Strukturen und Prozesse an unseren Standorten kontinuierlich weiter. Das ZNU-Klimaforum unterstützt dabei den fachlichen Austausch und gibt Impulse für die praktische Umsetzung.

REGENERATIVE LANDWIRTSCHAFT GEMEINSAM WEITERENTWICKELN

Gemeinsam mit KLIM erproben und bewerten wir regenerative Anbaumaßnahmen im Gemüsebau. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Zusammenarbeit mit unserem Erzeugernetzwerk ein.

INSEKTEN BEOBACHTEN. DATEN GEWINNEN.

Mit Beefriendly erfassen wir Insekten auf ausgewählten Flächen in unserem Erzeugernetzwerk. Das Monitoring schafft eine Datengrundlage, um Entwicklungen der biologischen Vielfalt zu beobachten und Maßnahmen gezielter zu bewerten.

KLIMAZIELE WISSENSCHAFTSBASIERT ENTWICKELN

Im Rahmen des SBTi-Prozesses arbeiten wir an wissenschaftsbasierten Klimazielen für die Gemüsering-Gruppe. Grundlage dafür sind klar definierte Bilanzierungsgrenzen, Reduktionspfade und überprüfbare Fortschritte.

ENERGIE IM GEWÄCHSHAUS GEZIELT STEUERN

In unseren Tomatengewächshäusern in Zorbau und Schkölen erfassen und analysieren wir Energieströme. Die Daten helfen uns, geeignete Maßnahmen für Versorgungssicherheit und Energieeinsatz zu identifizieren.

Nahaufnahme von Tomaten aus moderner Tomatenproduktion, die an einer Pflanze hängen, mit einem unscharfen, bokehartigen Hintergrund

SALATANBAU IM GESCHLOSSENEN SYSTEM

Gemeinsam mit Rheinlandgemüse Hydro kultivieren wir Salate in einer hydroponischen Gewächshausanlage. Wasser zirkuliert dabei in einem geschlossenen System; Verbrauch und Betriebsdaten werden fortlaufend erfasst und ausgewertet.

Frau hält frische Salatpflanzen in einer hydroponischen Gewächshausanlage für ressourcenschonenden Anbau.

GEMEINSAM FÜR WIEDERBEWALDUNG

Gemeinsam mit Plant-for-the-Planet unterstützen wir konkrete Projekte zur Wiederherstellung von Waldflächen und zur Pflanzung von Bäumen. Informationen zu den jeweiligen Maßnahmen und Projektgebieten stellen wir transparent bereit.

ZNU ZERTIFIZIERUNGEN

GEMÜSERING-GRUPPE

Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften dient dem Gemüsering dazu, Schritt für Schritt einen aktiven und messbaren Beitrag zum nachhaltigen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten.

1.

zertifiziertes Unternehmen im Bereich O+G

18

Standorte sind bereits zertifiziert. Stand 2025

23

Gemüsering Standorte bis Ende 2026 geplant

30

Gemüsering Standorte bis Ende 2030 geplant

Erfolgsgeschichten aus der Praxis

Zukunft und Gemeinwohl gestalten wir gemeinsam: durch partnerschaftliche Zusammenarbeit, den Austausch von Wissen und Projekte, die konkrete Impulse für Gesellschaft, Bildung und verantwortungsvolles Wirtschaften setzen.

Hände halten eine gebogene Gurke, die von Normen abweicht, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

GEMEINSAM GEGEN FOOD WASTE

Wir schätzen Mensch und Natur – und engagieren uns daher gerne für Initiativen, die dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Obst und Gemüse, das von Vorgaben und Normen abweicht, findet so einen alternativen Weg auf den Teller. Die Schwäbische Tafel e. V. kommt beispielsweise täglich an unserem Frischelager vorbei und übernimmt überschüssige Ware für ihre Tafelläden in der Region. Über etepetete können Verbraucher Bio-Kisten in unterschiedlichen Zusammenstellungen bestellen. Darüber hinaus unterstützen wir gerne die Nachhaltigkeitskonzepte unserer Kunden und beliefern sie mit B-Ware für ihre nachhaltigen Labels – wie etwa „Die etwas anderen" oder „Krumme Dinger".

TERRA PRETA FÜR SCHULEN UND GEMEINSCHAFTSGÄRTEN

Was mit zwei Hochbeeten an einer Schule begann, ist inzwischen deutlich gewachsen: Gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsteam des VfB Stuttgart und der Stadt Stuttgart haben wir 11 Schulen und sechs Gemeinschaftsgärten im Raum Stuttgart mit Terra Preta und frischen Jungpflanzen versorgt. Die Erde wurde aus dem abgetragenen Stadionrasen des VfB aufbereitet. Passend zu den Wunschlisten der Einrichtungen stellten wir unter anderem Erdbeeren, Kürbis und Kohlrabi zusammen. Gemeinsam wurden die Beete aufgebaut, befüllt und bepflanzt. Auch VfB-Maskottchen Fritzle war wieder dabei und sorgte bei den Kindern für Begeisterung. So verbindet das Projekt praktisches Gärtnern mit Wissen über Pflanzen, Böden und die Wiederverwendung organischer Materialien – und schafft Raum für gemeinsames Lernen und Naturerfahrungen im Alltag.

Mädchen hält Apfel, lächelnd, neben Schulprogramm-Logo Baden-Württemberg für frisches Obst und Gemüse

FÜR DIE EXTRAPORTION FRISCHES OBST UND GEMÜSE

Im Rahmen des EU-Schulprogramms versorgen wir Schulen mit frischem, regionalem Obst und Gemüse . Die Kinder kommen damit auf den Geschmack dieser frischen Nahrungsmittel und lernen bereits früh und ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Durch die pädagogische Begleitung des Programms erfahren Kinder mehr über die Herkunft von Lebensmitteln, über die Vielfalt der Produkte und über eine ausgewogene Ernährungsweise. Zudem stärken sie wichtige Kompetenzen im Umgang mit Lebensmitteln.

Vertical Farming Container mit pinker Beleuchtung, davor ein frischer Kopfsalat, Logo der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

FORSCHEN FÜR DIE ZUKUNFT

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wird in einem vom Gemüsering zur Verfügung gestellten Vertical Farming Container das Indoor-Farming im Rahmen von verschiedenen Projekten wissenschaftlich begleitet. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat zu Forschungs- und Lehrzwecken einen Growtainer erhalten. Die HSWT erforscht dort unter anderem die Produktqualität und Ressourceneffizienz bei der Pflanzenproduktion in Indoor-Farming-Systemen".

Erneuerbare Energie für die Produktion

 

Der Gemüsering nutzt schon heute an mehreren Produktionsstandorten vorhandene Dachflächen zur Energiegewinnung. Der Strom aus den Photovoltaikanlagen am Standort Friedrichskoog deckt den Bedarf zum Betrieb der Kühlräume zu 15% und wird direkt eingespeist. Optimale Bedingungen durch die Nähe zur Nordseeküste machen den Betrieb eigener Windkraftanlagen effizient und sichern die Energieversorgung dabei auch zur dunklen Jahreszeit.

 

Kontakt

Gemüsering Stuttgart GmbH
Langwiesenweg 30
70327 Stuttgart

Tel.  +49 711 16865 0
Fax  +49 711 16865 99

E-Mail info@gemuesering.de

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